Traum vs. Realität
• 31.08.2006 -
Nun, ich habe doch ein gutes Leben. Eigentlich habe ich alles was ich brauche, hab vieles, wovon Kinder in Afrika zum Beispiel nicht mal träumen können.Und doch gibt es so vieles was mir fehlt und was ich nicht mit Geld erkaufen kann.Vielleicht ist das ein komischer Beispiel mit Afrika. Doch im Moment weiss ich leider nicht, wie ich mich am besten Ausdrücken kann. Es gibt einfach ein paar Dinge in meinem Leben, die mir so sehr fehlen dass ich mich wie gelähmt fühle und nicht weiter weiss.
Gestern wurde ich wieder an meinen größten Wunsch errinert. Wegsein.
Alles was hier ist, macht mich runter. Mann läuft von meinem Alptraum weg blos um ein paar Stunden im nächsten zu landen. Man sucht und sucht. Um um einen herum ist nichts als Nebel.
Einzelne Lebensabschnitte kommen mir wie Träume vor, zumindest am Anfang. Egal was es ist, es ist immer gut. Doch nach dieser kurzer Zeit entwickeln sich die Träume zu den Alpträumen. Auch wenn es unmöglich schein. Und dabei ist es immer der selbe Weg, auf dem ich lande: Ich stehe auf einer Kräuzung ohne Wegweißer und weiss nicht wohin ich gehen soll. Ich entscheide mich nach meinem Gefühl und schlage einen Weg ein, der sich später als falsch erweißt. Es ist immer das selbe.
Ich möchte weg. Fliehen.
Weglaufen ist keine Lösung. Ich weiss, dass ich das nicht mehr kann. Doch ich weiss auch nicht, wie ich den Alpträum brechen kann. Und wenn ichs wüsste: ich habe keine Kraft mehr. Ich fühle mich leer und ich sehe um mich herum nichts und niemanden, der die Leere füllen kann. Ich möchte mich irgendwo hinlegen wo es ruhig ist und die Augen schließen. Ich möchte daliegen und nichts machen müssen. Nichts sagen müssen und über nichts nachdenken müssen. Augen schließen und alles vergesen. Und ewig so liegen bleiben. |
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 13.08.2006 - Ketten
Es gibt Leute die Ketten weiterreichen, neue TEile bauen. UNd es gibt welche, die die reissen. Die zweite Sorte mag ich nicht...
|
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 10.08.2006 - Verkettungen
Grad eben bin ich nach Hause gekommen, und Computer angemacht. chatte jetzt und schreibe diesen Eintrag. Wenn ich fertig bin werden meine Eltern bereits im Bett sein und ich kann aus dem Fenster meine Abend-Zigarette rauchen.(eigentlich sollte ich damit aufhören...)
Jetzt aber habe ich ein paar Gedanken im Kopf, die ich nicht loswerde, ehe ich sie nicht aufschreibe bzw. abtippe.
Cliquen, Freundeskreie - ein Gruppe von Menschen die gerne miteinander Zeit verbringen, sich zusammen treffen und alles Mögliche (oder auch Unmögliche) zusammen machen. Da diese Menschen viel Zeit miteinander verbringen, entstehen zwischen Ihnen verschiedene Beziehungen, Linien, die ich als Bindungen bezeichne. Da diese Bindungen zwischen jedem einzelnen Mitglied dieser Gruppe bestehen und abhängig von den Beziehungen, sind diese Verbindungen unterschiedlich fest, haben unterschiedliche Formen. Sie können sich verketten, verwirren, sich verändern. Irgendwann sind diese Verbindungen so ineinander gewachsen, dass man denkt dass diese Gruppe für immer zusamengehört. Manchmal entstehen Spannungen in den Verbindungen, Streite. Und da alle Bindungen ineinander verwachsen sind, wird gleich an allen gezogen. Lässt die Spannung nach, entspannen sich auch alle anderen Verbindungen. Wenn eine aus irgendwelchen Gründen reißt, besteht die Gefahr, dass noch eine andere Verbindung reist oder sich allgemein das Gewirr von linien verändert.
Naja...ich glaub das reicht für heute... ich bin jetzt selbst schon verwirrt von meinem Text. Im Kopf sieht das alles viel einfacher aus, aber es in Worte zu fassen ist um einiges schwieriger.
|
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 9.08.2006 - Grenzen brechen
Ich habe ein Heft, wo ich Song- und Bücherzitate reinschreibe oder von Philosophen. Einfach alles was mich zum Nachdenken bringt. Heute habe ich es nach einer langen Zeit rausgeholt und rumgeblättert. Ein Zitat ist mir ins Auge gesprungen, das ich ein mal aufgeschrieben habe, weil es mich irgendwie ansprach auch wenn ich nicht sagen konnte warum. Jetzt verstehe ich es besser.
Ein Mensch beginnt erst dann zu leben, wenn er außerhalb seines Seins leben kann
~Einstein~
Ich bin ein Mensch der nach Außen vielleicht ruhig wirk, schüchtern oder sogar komisch. Aber im Inneren weiss ich dass ich nicht so bin. Ich suche immer irgendetwas - Grenzen? Ich habe bemerkt, dass ich mich dann richtig glücklich fühle, wenn ich etwas mache, was für mich nicht typisch ist. Meistens sind das Kleinigkeiten, die andere gar nicht bemerken. Aber für mich zählt jede Kleinigkeit denn ein großes Puzzlebild bastelt man ja auch aus einzelnen Teilchen zusammen.
Mir reicht ein normales Leben nicht, mir reicht es nicht immer zwischen Schule, Familie und Freunden zu pendeln. Klingt vielleicht nach Größenwahnsinn, so sehe ich das aber nicht. Ich will einfach aus diesem "normalen" Leben ausbrechen.
Mein größter Wunsch ist zum Beispiel nach dem Abitur für mindestens 6 Monate in ein weiter, fremdes Land zu fahren wo ich noch nie war. ganz allein. Mein Leben dort selbst aufbauen, das Land und die Kultur kennenlernen, neue Erfahrungen sammeln. Ein anderer Traum ist etwas schwieriger: Irgendwann wenn ich schon arbeite (und damit Geld habe) eine Weltreise machen: einfach durch verschiedene Länder reisen, ein paar Tage hier, ein paar Tage da.
|
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 4.08.2006 - etwas ganz Besonderes
Es gibt dieses einzigartige Gefühl, wenn man einen Menschen umarmt, einen Menschen anschaut, anlächelt oder wenn man mit diesem Menschen einfach über irgendetwas unwichtiges redet. Und dieses Gefühl kann man nur bei sehr wenigen Menschen spühren, weil sie etwas ganz Besonderes sind.
Heute habe ich eine dieser wenigen, besonderen Personen, die ich habe, getroffen und es hat mir gut getan.
|
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 1.08.2006 - hoffnungsvoll
• 1.08.2006 - menschliche Dummheit
|
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. |
|
Albert Einstein |
Ist mir wieder mal eingefallen. Es stimmt verdammt noch mal - menschliche Dummheit ist unendlich. Egal ob Kind, Jugendlicher, Erwachsen oder alt - jeder macht in seinem Leben Fehler.
Das Wichtigste ist, dass man seine Fehler einsieht und nie aufhört zu Lernen |
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 1.08.2006 - hmmm....
Nehmt es mir bitte nicht übel - mir reichts schon, dass ich mir selbst Vorwürfe mache. Ich bin eine sehr "sprunghafte" Person. Obwohl mir das klar ist, kann ich wenig dagegen machen. Ich kenne diese Eigentschaft an mir schon seit mehrern Jahren. Ich brauche immer Veränderungen, Wechsel, Action, Spannung. Nie darf es in meinem Leben ruhig werden. Ich bin wie ein ewiger, unruhiger Bergfluss, auf dessem Boden tausende Gefahren wie spitze Seite lauern.
|
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 31.07.2006 - Schickssalsspiel
Слышен был только голос в трубке и рука с болью прижимала её к уху. Сердце разрывалось и кричало: "Я приеду". Глаза заблестели,а губы прошептали что-то совсем другое. "Солнышко, не плачь, так будет лутше!" На ответ не хватило сил. "Я приеду" - хотелось сказать, но... судьба любит с нами играть.
За окном шол дождь.
_______________________
(freie)Übersetzung:
Ich konnte nur seine Stimme im Hörer wahrnehmen, den ich schmerzhaft ans Ohn drückte. Das Herz drohte zu zerspringen und schrie: "ich komme zu dir!" In den Augen glänzte eine Träne auf und die Lippen flüsterten etwas ganz anderes.
"Schatz, weine nicht. Es ist besser so!"
Für eine Antwort reichte die Kraft nicht mehr. "Ich komme zu dir!" - wollte ich sagen... aber unser Schicksal spielt gerne mit uns.
Hinter dem Fenster sah man nur Regen.
|
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 31.07.2006 - was machst du wohl grad...
• 31.07.2006 - Freunde
-
Wahrer Freund ist nicht der, der sich freut, wenn du auf ihn zu gehst, sondern der, dem es nicht zu anstrengend ist, auf dich zuzugehen.
-
Ein Freund ist der, der gibt ohne ans Nehmen zu denken
-
Ein Freund ist der, der kommt, wenn alle anderen gehen
_____________________________________________________
Heute habe ich mir viele Gedanken über die Freundschaft gemacht und über die Beziehungen zu den Menschen um mich herum. Es gibt sehr viele Menschen die ich wirklich mag, die mir sehr viel bedeuten und ohne die ich mir mein Leben gar nicht vorstellen kann. Aber sind das auch Freunde? Oder habe ich mich blos an sie gewöhnt?
Wen kann ich als Freund bezeichnen? Bin ich für jemanden ein Freund? |
Kommentare (1) :: Permanenter Link
|
• 23.07.2006 - Schmerz
Je höher man fliegt, desto tiefer fällt man
Je näher zum Ziel, desto schmerzhafter das Scheitern
Es tut weh, 2 Jahre lang einen großen Wunsch zu haben, zu leben, bloss damit er sich irgendwann erfüllt und nur eine Woche vor dem Ziel den Traum aufgeben müssen.
Aber mit 18 kann man nicht wie ein Kleinkind mit Füßchen auf dem Boden stapfen, weinen und schreien "Ich will" Realität sieht anders aus, als unsere Träume und man muss auch an andere denken...
|
Kommentare (1) :: Permanenter Link
|
• 20.07.2006 - großartigste biologische Leistung!
Heute habe ich ein Buch das ich letztes jahr gelesen habe, rausgeholt: Blueprint von Charlotte Kerner. Habe einfach meine Lieblingsstelen durchgeblättert und mir ist ein Zitat ins Auge gesprungenm, das ih damals markiert habe:
Unser freier Wille ist doch die großartigste biologische Leistung! Da können einem alle verdammten Gene gestohlen bleiben. Wir können uns ändern wenn wir nur wollen.
Darüber habe ich heute nachgedacht, und bin zu dem Entschluss gekommen, dass entweder es nicht stimmt, oder ich eben eine Ausnahme bin:
Klar, ich kann mich ändern wenn ich merke, dass irgendetwas nicht passt. Aber dieses Ändern entspricht bei mir viel mehr der Anpassung an die Situation. Ich kann lernen in bestimmten Situationen mich richtig zu benehmen, auch wenn es mir nicht gefällt und dies so einüben, dass mein Verhalten dann wirklich automatisch abläuft. Aber ich ändere mich dadurch nicht: Im Inneren bleibe ich selbst - ein paar Charaktereigenschaften sind immer da und sie gehören zu mir - dagegen kann ich nichts machen. |
Kommentare (1) :: Permanenter Link
|
• 16.07.2006 - Irren
Meiner Meinung nach, gibt es zwei Arten sich zu Irren (die, die ich jetzt beobachtet habe):
1) Man denkt über irgend etwas nach und liegt falsch, es spielt aber keine große Rolle
2)Man ist von einer Sache vollkommen überzeugt und denkt, dass man auf jeden Fall Recht hat, aber man irrt sich.
Das zweite finde ich am Schlimmsten |
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 14.07.2006 - Weinen hilft nicht
Gestern:
Innerliche Anspannung schien schon ins Körperliche überzugehen. Ich fing an zu weinen. Die Angst war zu groß, überwältigte mich. Angst und Hilflosigkeit zusammen sind unerträglich und ich hatte das Gefühl von innen zu zerspringen. Alles schien sich in Tränen aufzulösen bis ich leer war.
Heute:
Ich bin jetzt viel ruhiger und finde sogar Kraft, anderen Mut zu machen. Mein Optimismus kehrt langsam zurück. Wie soll's denn auch anders sein?! Wenn einem nicht mal Optimismus bleibt, zerbricht man. Weinen bringt nichts.
|
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 12.07.2006 - Beobachtungen an einem verregneten Nachmittag
Heute hat es geregnet. Englich, die Hitze war unerträglich. Aber jetzt ist es doch nicht viel besser geworden. Die Lust scheint still zu stehen, die Luft ist immer noch so heiß. Ich frage mic, ob die Temperaturen irgendwann wenigstens einbisschen runtergehen.
Was ich heute beobachtet habe:
Normaerweise ist es ja nach einem Regen erstens frisch und für mich strahlt alles. Nicht so wie in der Sonne (wenn alles grell, stechend ist), sondern auf etwas andere Art und Weise. Ich weiss nicht mal, wie ich das beschreiben soll. Es ist einfach etwas kühler, das Strahlen ist vielleicht so was wie leicht gedämpft.
Aber heute war es wirklich ganz anders: Es war alles einfach nur grau, farblos, ausdruckslos. Für mich sagte die Welt gar nichts aus, als ich aus dem Fenster schaute. Weder etwas positives, noch was Negatives. Es war alles sehr neutral.
Ob ich das gut finde? Ich weiss nicht. Es liegt was in der Luft. Was? |
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 15.06.2006 - Die Wahl
Manchmal ist es so schwer, wenn das Gute und das Böse in einem gegeneinander kämpfen.
Man hat die Macht das Richtige zu tun, man kann aber genauso das Falsche machen.
Und jetzt? |
Kommentare (1) :: Permanenter Link
|
• 29.05.2006 - Nine Inch Nails - Right Where It Belongs
See the animal in his cage that you built Are you sure what side you're on? Are you sure whats natural Better not look him too closely in the eye Na'now don't look too closely in the eye Are you sure what side of the glass you are? See the safety of the life you have built
Everything where it belongs See the safety of the life you have built Feel the hollowness inside of your heart Everything where it Belongs And it's all See the hollowness inside of your home Right where it belongs And it's all... Right Where it belongs
What if everything around you Isn't quite as it seems What if all the world you think you know Is an elaborate dream. When you look at your reflection
Is that all you want to be? An' If you look at your reflection What if you could look right through the cracks Is that all you want to be Would you find yourself What if you could look right through the cracks Find yourself afraid to see? would you find yourself... find yourself afraid to see
What if all the world's inside of your head Just creations of your own The devils and your gods All the living and the dead And you're really all alone And you really oughta know
You can live in this illusion You can choose to believe You can't choose to believe You keep looking but you can't find the words Are you hiding in the trees? Now you're hiding in your dreams |
Kommentare (0) :: Permanenter Link
|
• 17.05.2006 - Gedankenfetzen
Optimismus: Auch aus dem Negativen kann und sollte das POsitive gezogen werden, denn für jedes Problem gibt es eine Lösung!
Respekt/Toleranz: Die Würde eines Menschens ist unantastbar
Ehrlichkeit/Vertrauen: Was immer in anderen Bereichen der Sinn des Wortes "Wahrheit" sein mag, im Berreich des ZWischenmenschlichen bedeutet es, dass Menschen sich einander mitteilen, als das, was sie wirklich sind.
~
Geh offen auf Menschen zu und behandele alle gleich, aber beachte dabei, dass nicht alle so sind, wie sie zu sein scheinen
~
Beurteile keinen nur nach dem Aussehen, sondern auch nach allen anderen Kriterien, denn eines Tages kommt alles auf dich zurück
~
Gib jedem Menschen die Chance zu beweisen, dass seine positiven Seiten, seine negativen Seiten überwiegen, den jeder Mensch ist dazu fähig, seine Fehler einzusehen
~ |
Kommentare (1) :: Permanenter Link
|
|
|
|
Page 1 of 1
Vorherige Seite | Nächste Seite
|
|